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Der Karneol


Die Fundorte Botswana, Indien, Uruguay und Brasilien weisen die größte Menge an Karneol auf. Kleinere Abbauorte befinden sich in Österreich, Deutschland, Russland, Ukraine, Großbritannien und Frankreich. Die Schreibweise Karneol wird kaum noch verwendet, da sie durch die leichte Abänderung Carneol ersetzt wurde. Bis heute sind sich Experten nicht sicher, woher der Name Karneol stammt. Die Namen Coralin, Kornalin, Sarder, Blutachat und Fleischachat bezeichnen ebenfalls diesen Edelstein.

Die einen glauben, dass der lateinische Begriff "cornum" oder "carneus" für den heutigen Namen bedeutsam war. Cornum bedeutet übersetzt Kornelkirsche und Carneus bedeutet Fleischfarben. So würde Karneol übersetzt in die Sprache Latein "Kirschenstein" bedeuten. Andere wiederum glauben, dass die Bezeichnung von dem mittelalterlichen Wort "corneolus" abgeleitet wurde. Zumal zu dieser Zeit Namen wie Cornelia und Cornelius sehr beliebt waren und dem Namen des Edelsteins stark ähneln. Eine weitere Theorie führt in das Mittelenglisch zu dem Begriff "corneline" Es wird vermutet dass das englische Wort "corneline" von der lateinischen Bezeichnung "cornum" abstammt.

Die Farben

Der Karneol besitzt eine breite Farbpalette, die verschiedene Aussehen entstehen lassen. Folgende Farbtöne wurden bisher entdeckt: orange-rot, gelb, braun-rot, gelb-braun und braun. Der Glanz des Edelsteins kann mit einer starken Wachsähnlichkeit beschrieben werden. Wird der Karneol von neutralem Licht beleuchtet, offenbart er tief drinnen eine völlig andere Farbe. Die Streifenmuster des Edelsteins werden als Bänderung bezeichnet und sind ausschlaggebend für das Aussehen.

Karneol wird auf dem Handel sowohl als unbehandeltes Mineral wie auch als Trommelstein angeboten. Aufgrund der verschiedenen Farben wird Karneol häufig mit dem roten Jaspis, Calciten und roten oder braunen Achaten verwechselt. Ein unterscheiden zwischen dem Karneol und einem Feueropal ist aufgrund der gravierenden Ähnlichkeit nur von einem Fachmann möglich.

Heilwirkung

Ruhige schüchterne Menschen ziehen sich aufgrund von Unsicherheit und der Angst etwas falsch zu machen von anderen Menschen zurück. Der Karneol weckt den Wunsch nach Gesellschaft und ermöglicht so ein aufgeschlosseneres und aktiveres Leben. Die Gefühle können einfacher offenbart und ausgedrückt werden. Optimismus und eine Lebensbejahende Einstellung bekämpfen Trübsal und Schwarzseherei.

Die Durchblutung kann angeregt werden, was ein Verstopfen der Blutbahnen vorbeugt und den Transport von Sauerstoff verbessert. Die Folgen sind eine verbesserte Entgiftung des Körpers und eine spürbar optimierte Konzentrationsleistung. Auch der Kreislauf kann angeregt werden, was für eine Therapie von niedrigem Blutdruck hilfreich ist. Der Stoffwechsel kann harmonisiert und der Verdauungstrakt angeregt werden.

Anwendungen

Bei diesem Edelstein steht nicht nur das Tragen für eine Nutzung der positiven Energie im Vordergrund. Die Dauer und die individuellen Lebenssituationen sind für die Wirksamkeit bedeutsam. Auch für eine mentale Nutzung ist der Hautkontakt sehr wichtig, um die Energien aufnehmen zu können. Langzeittherapien ermöglichen bei diesem Edelstein die besten Wirkungsergebnisse.

Reinigung und Pflege

Karneol sollte einmal im Monat mit fließendem Wasser gereinigt werden. Ein sanftes Reiben reicht aus, um alle Verschmutzungen entfernen zu können. Mithilfe eines trocknen Tuches können alle Wasserflecken beseitigt werden. Ein Sonnenbad kann zeitlich unbegrenzt und zu jeder Tageszeit durchgeführt werden, da der Karneol wärme unempfindlich ist und nicht überladen werden kann. Ein hundertprozentiges Entladen der negativen Energien kann mithilfe von Hämatitkugeln erzielt werden.