Heilsteine-Lexikon.info - Heilsteine und ihre Wirkung

Der Epidot


Auf der ganzen Welt existieren verschiedene Fundorte mit individuellen Vorkommen. Die Länder USA, Südafrika, Norwegen, Österreich, Pakistan sowie Tschechien, Mexiko und Madagaskar sind einige dieser Fundorte. Die Farbbildung der Edelsteine ist von der Bodenbeschaffenheit abhängig und variiert von Fundort zu Fundort. Der Epidot bekam im 18. Jahrhundert seinen Namen in Griechenland und bedeutet übersetzt so viel wie zugeben, zusammenwachsen oder zuwachsen.

Synonyme

Der Epidot besitzt eine Fülle an anderen Namen, von deren Entstehung nur ein Teil begründet werden kann. Es wird vermutet, dass dieser Edelstein früher erst nach einigen Verwechslungen als ein eigenständiges Mineral anerkannt wurde. So sind vermutlich die Verwechslungen Schuld an der Fülle an anderen Bezeichnungen. Eine andere Begründung ist die Zuordnung von Mineralien und Steinkunde in diversen alten Aufzeichnungen und Lexikons. Unakit, Acanthicon, Puschkinit, Delphinit, Oisanit, Achmatit, Pistazit, Akanthikonit, Beusit, Escherit, Blumenjaspis und Arendalit sind einige dieser Synonyme.

Die Farbe

Ein Großteil der gefundenen Exemplare sind grün und ähneln in ihrem Aussehen Pistazien oder Oliven. Doch Farbgebungen wie schwarz, rot, braun, grau oder gelb sind in Form von Farbmischungen möglich. Dieses Vermischen der Farben lässt einzigartige und wunderschöne Ergebnisse entstehen. Nicht nur die Farben variieren, sondern auch alle Abstufungen von hell und dunkel sind keine Seltenheit. Der Epidot besitzt einen intensiven glasähnlichen Glanz der auch durch Bearbeitungen negativ beeinflusst wird.

Heilwirkung

Eine innere Ausgeglichenheit kann durch das Auflegen oder betrachten des Epidots erreicht werden. Durch das Halten des Heilsteins in der Hand und einem fünf bis achtmaligem Öffnen und Schließen der Hand kann die Wirkung optimiert werden. Eine tägliche Durchführung dieses Vorgangs zu immer der gleichen Zeit kann eine weitere Steigerung der Wirkung ermöglichen.

Die körpereigene Entgiftung kann angeregt und das stärken der Abwehrkräfte erreicht werden. Für das Nutzen der positiven Energien ist Körperkontakt unerlässlich. Ein matt aussehender Epidot besitzt größere Energien und bietet sich für Steintherapien am besten an. Sollen Erkrankungen bekämpft werden ist es wichtig, dass eine körperliche Anwendung nur für kurze Zeiten vorgenommen wird. Der Körper kann sich bei längerem Tragen oder körperlicher Anwendung an die Energie des Heilsteins gewöhnen, was die Wirkung beeinträchtigen kann.

Reinigung und Pflege

Lauwarmes Wasser bietet sich für eine regelmäßige Reinigung an, um Verschmutzungen entfernen zu können. Regenwasser oder kalkfreies Wasser in Form von destilliertem Wasser bieten sich für eine Reinigung am besten an. Ein sauberes Tuch ist ausreichend, um die Wasserflecken entfernen und den Heilstein vorsichtig trockenreiben zu können. Ein neues Aufladen des Heilsteins kann durch das Legen in die Morgen- oder Abendsonne vorgenommen werden. Die Mittagssonne sollte gemieden werden, da bei der Entstehung von großen Temperaturen Risse entstehen können. Im schlimmsten Fall ist ein Zerplatzen des Edelsteins möglich, was zu Verletzungen führen kann.